Erdbeerkuchen, Brot und Schnitzel

Heute bin ich dankbar. Ja, das hört sich etwas kitschig an, aber so ist es. Die letzten zwei Monate waren extrem anstrengend. Mit einem geliebten Familienmitglied, das schon lange mit Depression zu kämpfen hat, aber erst vor kurzem diagnostiziert wurde, ist das Leben nicht immer ein Zuckerschlecken. Der heutige Tag hat aber für vieles entschädigt, was in letzter Zeit nicht so schön war. Tatsächlich war eigentlich die ganze Woche, was das angeht, recht gut. Und ein Erdbeerkuchen ist daher die Krönung 🙂

Mutter-und-Sohn-Kooperation mit Erdbeerkuchen

Gestern auf dem Heimweg kam ich beim örtlichen Bäcker vorbei, und weil mich das Werbeschild mit Erdbeeren so angemacht hat, wollte ich mir und der Familie eine Freude machen und Erdbeerkuchen mitbringen. Allerdings war der wohl so lecker, dass um die Uhrzeit schon alles verkauft war. Schade.

Dafür hatte ich heute morgen beim aufwachen dann den Drang, mal wieder selbst zu backen. Einen Erdbeerkuchen. So komplett mit Boden, nicht nur ein gekaufter, Erdbeeren drauf, Tortenguss drüber und fertig. Und weil ich gestern sowieso schon Vorteig für ein Brot angesetzt hatte, das heute in den Backofen sollte, kann ja der heiße Ofen gleich besser ausgenutzt werden.

Kuchenbacken mit Risiko

Die letzen Kuchen, die ich mit Erfolg gebacken habe, waren aus dem Slowcooker – ja, das geht. Das Rezept habe ich von Gabi Frankemölle und es wurde jedesmal super lecker 🙂 Leider benötigt so ein Kuchen aber 2-3 Stunden, und da erst noch der Einkauf anstand, war es klar, dass dieser Kuchen heute aus dem Backofen kommt, damit wir ihn noch vor dem Abendessen genießen können. Aber das Rezept ist so klasse…. also versuchen wir es einfach. Während ich den Teig für das Brot fertig gemacht habe, hat der Sohn den Kuchenteig gerührt.

Und es macht einen riesen Spaß, wenn der Sohn, der dem Papa in den Fußstapfen folgt und auch Koch lernt, mit Begeisterung erzählt, warum was wie gemacht wird 🙂

Ab in den Ofen Teil 1 – der Kuchen ist dran

Es war ein bisschen eine Zitterpartie, weil das Rezept ja eigentlich für den Slowcooker ausgelegt war, aber eine Stunde Backzeit hat ausgereicht und nach dem Abkühlen haben wir den Kuchenboden einmal quer durchgeschnitten und mit der Quarkcreme gefüllt und bedeckt.

Ofen Teil 2 und ein leckeres Meisterwerk

Ab mit dem Brot in den Ofen und der Erdbeerkuchen wird vollendet.

und ab damit auf den Teller 🙂

lecker war’s (die Hälfte ist weg, den Rest gibt’s zum Sonntagskaffee)

Ach ja, das Brot ist auch sehr lecker geworden, ein einfaches Roggenmischbrot. Und zum Abendessen gab es panierte Putenschnitzel mit selbstgemachten Pommes. Alles in allem ein toller Samstag mit guter Laune und guten Gefühlen. Und lautem Singen 🙂

und noch was: Depression ist nicht allgegenwärtig! Genieß die Zeit, wenn sie sich in ihr dunkles Loch zurückzieht und hoffentlich lange dort bleibt…..

Ich freue mich übrigens über eure Lieblinsrezepte!

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